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Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung übt in Obernzenn [Zurück]


Angelehnt an das reale Hochwasser von 2016 in Obernzenn, hatte Thomas Popp, UG-ÖEL-Leiter, eine Übung ausgearbeitet, die das Zusammenspiel zwischen Einsatzleitung mit Führungsstab und der UG-ÖEL simulieren sollte. Schauplatz der „gespielten“ Katastrophe war das Feuerwehrhaus Obernzenn.

Das Übungsszenario sah starke Regenfälle und Überschwemmungen in Obernzenn und dem Zenngrund vor, die die Einrichtung einer Örtlichen Einsatzleitung, dargestellt durch Kreisbrandinspektor Rüdiger Neumeister, erforderlich machten. Im weiteren Verlauf der Simulation wurde ein Führungsstab mit Fachberater eingerichtet und durch die UG-ÖEL unterstützt. Die Einspielung der fiktiven Kräfte übernahmen Kameraden der Feuerwehr Obernzenn rund um die beiden Kommandanten Harald Ried und Achim Wagner.

Es entstand in den vier Stunden der Übung im Obernzenner Feuerwehrhaus hektische Betriebsamkeit, weil Thomas Popp durch entsprechende Einspielungen („Personen und Tiere in Gefahr“ oder „Damm droht zu brechen“) die Kommunikations- und Entscheidungswege der Einsatzleitung mit zu den einzelnen Abschnittsleitern oder zur Leitstelle ausgiebig testete. Weiterhin wurde in der Simulation auch Wert auf das Führen der Lagekarte, die Darstellung der Kommunikation und Kräfteübersicht oder das Einsatztagebuch gelegt. Lagebesprechungen und die fiktive Organisation der Verpflegung, von Verbrauchsgütern oder die Ablösung von Kräften, Bildung von Bereitschaften oder Bereitstellungräumen fanden ihren Platz in der Übung.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein intensiver Austausch aller Beteiligten über den Ablauf der Übung und einer Diskussion von Verbesserungsmöglichkeiten.

Markus Heidel, der Obernzenner Bürgermeister, ließ es sich nicht nehmen, bei der Übung vorbei zu sehen und dankte allen Beteiligten für Ihre Einsatzbereitschaft.





Fotos & Bericht: Rainer Weiskirchen



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