Landkreisübergreifende Übung an der Kirche in Kirchfembach
Übungsobjekt war die örtliche Kirche, deren Lage sich als schwierig für den Einsatz von Großfahrzeugen erwies.
Ausgangssituation der Übung war ein stark verrauchter Kirchturm mit insgesamt sieben vermissten Personen. Im weiteren Verlauf eskalierte das Szenario durch eine angenommene Verpuffung an der nahegelegenen Leichenhalle, wodurch eine weitere Person als vermisst galt.
Die Feuerwehren Langenzenn und Laubendorf gingen unter Atemschutz zum Innenangriff in die Kirche vor, um die Vermissten zu lokalisieren und zu retten. Parallel dazu wurde durch die Feuerwehr Langenzenn ein Außenangriff über die Drehleiter durchgeführt. Die Wasserversorgung stellten die Feuerwehren Kirchfembach und Oberfembach sicher.
Eine Verletztensammelstelle wurde durch die Feuerwehr Laubendorf eingerichtet und mit Unterstützung der Kameradinnen und Kameraden aus Oberfembach betrieben. Hier wurden die geretteten Personen versorgt und betreut.
Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen – insbesondere der eingeschränkten Zugänglichkeit für größere Einsatzfahrzeuge – funktionierte die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte reibungslos. Besonders hervorzuheben ist das gute Zusammenspiel über die Landkreisgrenzen hinweg.
Alle vermissten Personen konnten im Verlauf der Übung zügig aufgefunden und gerettet werden. Die Übung zeigte eindrucksvoll den hohen Ausbildungsstand sowie die Einsatzbereitschaft der beteiligten Feuerwehren.
„Eine gelungene Übung, die uns wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall geliefert hat“, resümiert der 1. Kommandant der Feuerwehr Kirchfembach, Stefan Josua.
Insgesamt bewerteten alle Beteiligten die Übung als großen Erfolg und wichtigen Beitrag zur weiteren Optimierung der Zusammenarbeit und Einsatzabläufe.
Text: Stefan Josua, Feuerwehr Kirchfembach (Landkreis Fürth)